„Začala jsem, protože můj muž mě měl už dost.“ | Petra Ženíšková v Buď inspirující
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Kniha ( pevná vazba )
Claudia von Werlhof eröffnet in ihrem zweibändigen Werk "Väter des Nichts" eine völlig neue Perspektive auf die Geschichte unserer Zivilisation - des Patriarchats - der vergangenen 6000 Jahre und deckt dabei ein Megaverbrechen auf: die gezielte Vernichtung alles Lebendigen auf der Erde, am Ende auch des Menschen. Im Gegensatz zu anderen… Přejít na celý popis
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Claudia von Werlhof eröffnet in ihrem zweibändigen Werk "Väter des Nichts" eine völlig neue Perspektive auf die Geschichte unserer Zivilisation - des Patriarchats - der vergangenen 6000 Jahre und deckt dabei ein Megaverbrechen auf: die gezielte Vernichtung alles Lebendigen auf der Erde, am Ende auch des Menschen. Im Gegensatz zu anderen Matriarchatsforscherinnen bedeutet Patriarchat für die Autorin eben nicht nur die Etablierung von Herrschaft, sondern auch die fortlaufende Transformation der Welt, heute mithilfe von Maschinentechnik: weg von der ursprünglichen mütterlichen Ordnung, bei der die Natur allein als schöpferische Kraft im Universum verstanden wird, hin zu einer utopischen, angeblich höheren und besseren "väterlichen Neuschöpfung".Das von Werlhof entwickelte Paradigma der "Kritischen Patriarchatstheorie" führt das Ausmaß dieses Wahnprojekts erstmals klar vor Augen und macht es im Konkreten dingfest, wobei sich die Entwirrung zeitweise wie ein Krimi liest. Obwohl der gewaltsame Umsturz der Naturordnung in Gang gesetzt wird, blieb dieser über die Jahrhunderte unerkannt, ja hat sich, als "Heilsweg" proklamiert, verselbstständigt. Heute nimmt der Prozess mehr und mehr Fahrt auf und droht in ein unvorstellbares "Nichts" zu münden - die Geist-, Leib- und Seelenlosigkeit maschinellen "Lebens" in einer natur- und mutterlosen Welt.Band 1 spürt die Anfänge in der Antike auf, zu erkennen an der patriarchalen Verkehrung der alten matriarchalen Alchemie, einer Agrarkultur und "Mutter aller Wissenschaften", dokumentiert im ptolemäischen Ägypten, und der Erfindung eines "alchemistischen Standardverfahrens" zur Erschaffung einer "höheren Materie" jenseits von Mutter Natur: Gold und "Leben". Die nach ihrem mythischen Gründer Hermes Trismegistos benannte "hermetische Alchemie" findet - anders als in Arabien, Indien und China - als "lateinische Alchemie" breite Rezeption und Weiterentwicklung in kirchlichen wie säkularen Kreisen des spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen christlichen Europas der Renaissance und amalgamiert schließlich mit der entstehenden Naturwissenschaft zur modernen neoalchemistischen "Antinatur-Wissenschaft" von heute. Deren Prinzipien beruhen auf der sukzessiven Zerlegung aller Materie - durch "Mortifikation" - und Neuzusammensetzung zum "Großen Werk" sowie dem "Stein der Weisen". Dem entspricht unser mechanistisches Denken, dessen Voraussetzung das Zusammenwirken von methodischer Gewalt und "maschinenlogischer Rationalität" ist. Insbesondere der Westen hat dabei ein nihilistisch-sadistisches Syndrom gegenüber allem Lebendigen, der Natur und den Frauen entwickelt, wie es in der über 600 Jahre andauernden Ketzer- und Hexenverbrennung zum Ausdruck kam.
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